Eberhard Schoener ist klassisch ausgebildeter Geiger und Dirigent, der ständig neue Wege suchte. Er nahm z.B. mit dem Moog Synthesizer die H-moll-Suite von Bach auf, arbeitete gemeinsam mit der Rockband Deep Purple und dem Tölzer Knabenchor und so Größen wie Sting und Helen Schneider um einige zu nennen, zusammen.
Außerdem gehörten Konzerte wie ein Brecht/Weill-Abend mit Sting, Gianna Nannini, Jack Bruce und dem Orchester der Hamburger Staatsoper im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg oder eine Satellitenübertragung von der Weltausstellung in Tsukuba, in der Musiker in Japan und München gleichzeitig zusammen musizierten,dazu. Auch wenn Nina Hagen Opernarien sang, begleitet von der Tokioer Philharmonie oder Aufnahmen mit Willi deVille, so schenkte man seinen Kompositionen Gehör. In Virtopera, einer network-opera-in-progress, fasst Eberhard Schoener jetzt seine Erfahrungen als Operndirigent, Filmkomponist, Gestalter von Events und Koncept-art für das neue Medium, dem Internet zusammen.
Schöner hat so viele Projekte begleiten, dass sein Umfang an LP's und CD's schier unerschöpflich scheinen. Wenn auch viele Kritiker ihn nicht auf Seite der Elektronischen Musik sehen wollen, da sein Musikspektrum von Bach bis Moog reicht, so hat er doch viele Akzente in der Art der Musik gesetzt. |